Offline vs. Online Marketing – Was bringt Unternehmen ans Ziel?

  4. Dezember 2013
6 Kommentare
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Offline, also außerhalb des Internets, Werbung zu betreiben – dafür gibt es viele Möglichkeit. Sämtliche Medien wie das Fernsehen, der Hörfunk und Zeitungen geben Unternehmen gegen ein entsprechendes Entgelt eine Plattform um für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben. Dabei setzen viele Firmen immer noch auf Printwerbung, da sich diese leicht und recht günstig organisieren lässt.

 

Printwerbung verleiht Seriosität und Glaubwürdigkeit

Gegenüber der Onlinewerbung bietet Printmarketing zudem noch weitere wichtige Vorteile:

Ein erster Vorteil besteht darin, dass man Flyer, Broschüren oder Prospekte mit sämtlichen Sinnen physisch wahrnehmen kann. Man kann sie beispielsweise sehen, fühlen und riechen. Dadurch setzen sich Kunden automatisch intensiver damit auseinander und es besteht eine höhere Chance, dass die Werbung tatsächlich gelesen wird. Zudem assoziieren Menschen mit Printprodukten immer auch Seriosität, was zu einer Stärkung der Glaubwürdigkeit beiträgt. Ein Angebot wirkt glaubwürdiger auf einem Flyer als in einem Internetbanner. Auch in dieser vernetzten Welt gibt es immer noch Menschen, die noch nicht den Weg ins Internet gefunden haben. Wer beispielsweise eine ältere Zielgruppe umwerben möchte, sollte unbedingt auf Offlinewerbung setzen. Bei dieser Art der Werbung hat man außerdem immer die Möglichkeit einen regionalen Bezug herzustellen.

Trotz all dieser Vorteile seien an dieser Stelle auch die Nachteile von Printwerbung genannt:

Im Vergleich zur Internetwerbung erweist sich das Erzeugen von Flyern und Plakaten als eher teures Werbemittel. Zudem entstehen oft hohe Streuverluste, da jeder Mensch von der Printwerbung angesprochen wird, auch wenn dieser keine Kaufabsicht oder Interesse am Produkt verfolgt. Der Erfolg einer solchen Maßnahme wie Plakat- oder Flyerwerbung ist außerdem auch nicht messbar. Und ein wesentlicher Nachteil besteht darin, dass bei Printwerbung nach dem Druck keine Änderungen mehr vorgenommen werden können.

Werbung im Internet: eine preiswerte Alternative

Gerade Start-ups beginnen gerne mit Online-Kampagnen, da sie einige grundlegende Vorzüge aufweisen:
Zum einen sind sich recht günstig in Gang zu bringen und das sogar für einen überregionalen Raum. Zudem bietet fast jede Social Media Plattform oder Suchmaschine die Möglichkeit zur Personalisierung von Werbung. Das heißt sie kann zielgruppengerecht, je nach Alter, Geschlecht oder Suchanfrage, ausgewählt und geschalten werden, was die Streuverluste gering hält. Anders als beim Printmarketing sind die Erfolge anhand von Klickzahlen und Conversions tatsächlich messbar und die Werbung kann jederzeit aktuellen Trends angepasst werden.

Aber auch die Onlinewerbung birgt einige Nachteile:

Dass Onlinewerbung jederzeit angepasst werden kann, birgt auch ein hohes Maß an Verwaltungsaufwand in sich. Denn im schnelllebigen Netz kann es durchaus passieren das Inhalte, Grafiken oder Budgets beinahe täglich den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Zudem ist es in den letzten Jahren beim User zu einer Art Übersättigung an Werbung gekommen, was im Endeffekt zu einer Bannerblindheit führt. Das heißt, dass Nutzer die Werbebanner an den Seitenrändern nur noch sporadisch wahrnehmen und lesen.

Ein bisschen von allem: Der Marketing-Mix

Welche Strategie ein Unternehmen verfolgen sollte, hängt im Grunde vom eigenen Konzept und den Produkten ab, die man anbieten möchte. Ein Ladengeschäft kann mit Flyern und Plakaten sehr viele regionale Kunden erreichen, während weltweit agierende Versandhandel eher im Internet als mit Katalogen vertreten sein sollte. Generell gilt: Die Mischung macht’s! Nichts spricht dagegen, sich in beiden Bereichen zu bewegen. Welche Seite dabei stärker gewichtet ist, sollte anhand der Zielgruppe sowie des Budgets entschieden werden.

 

Gastbeitrag und Autorenprofil von Carina Sommerfeldt:

profilbildCarina Sommerfeldt ist eine langjährige Mitarbeiterin der Online-Redaktion von druckerei-sdv.de und legt dabei ihr Hauptaugenmerk auf Marketingstrategien in Zusammenhang mit den Printmedien. Neueste gesellschaftliche, ökologische aber auch technische Entwicklungen der Druckbranche gehören ebenso zu ihrem Aufgaben- und Interessengebiet.

 

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6 Antworten auf Offline vs. Online Marketing – Was bringt Unternehmen ans Ziel?

1.

mediaworx berlin AG - Heiko

4. Dezember 2013, 14:05 Uhr

Dem Fazit kann man eigentlich nicht mehr viel hinzufügen – die Mischung macht’s. Daher ist es für mich nicht “Offline vs. Online”, sondern eher “Offline & Online”. Die Synergieeffekte die bei einer guten sich über beide Bereiche erstreckende Marketing-Strategie freigelegt werden können, sind wesentlich wirkungsvoller als sie getrennt von einander zu betrachten und anzugehen.

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2.

Carsten Weddig

4. Dezember 2013, 14:49 Uhr

Meiner Meinung nach, wird es wie schon geschrieben halt immer wichtiger beides zu verzahnen.

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4.

Daniel B.

4. Dezember 2013, 14:47 Uhr

Vielen Dank für den Beitrag. Mir fällt immer wieder auf, dass Unternehmen Online-Marketing mit Offline-Marketing gleich setzen bzw. bei der Umsetzung die gleichen Gedanken mit einspielen lassen. Dabei muss man beim Online-Marketing teils komplett umdenken und anders vorgehen, Kampagnen anders umsetzen.

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6.

Michael Saupe

2. Januar 2014, 12:05 Uhr

Interessanter Artikel !
In der B2B Kommunikation beginnt der Kundenkontakt zumeist Offline und stößt eine weitere Beschäftigung des Kunden mit dem Sujet an. Diese wird dann Online fortgesetzt und vertieft. Deshalb ist es wichtig, beide Felder, also Online -und Printwerbung effektiv miteinander zu verknüpfen.
Das Printwerbung Seriosität und Glaubwürdigkeit verkörpert mag stimmen, ist aber wohl damit kein Argument für selbige und gegen Onlinewerbung. Vielmehr unterliegt auch Onlinewerbung, garantiert durch das Urteil der Community als eine im Kollektiv richtende Instanz, Kriterien welche Seriosität und Glaubwürdigkeit, in einem weit höherem Ausmaß als dies im Print-Bereich der Fall ist, garantieren.

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